Schmusen

Schmusen und Spielen gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen der Katzen. Allerdings bestimmen sie allein den Zeitpunkt dazu. Versuche, ihnen Streicheleinheiten "aufzuzwingen" können unter Umständen schmerzhaft enden.

Die Katze kommt von allein, wenn sie zum Schmusen aufgelegt ist und möchte dann aber auch, dass man sich Zeit nimmt und sich ihr ganz widmet.

Sie zeigt uns auch, wo sie gerne gestreichelt werden möchte und auch, wann es genug ist. Spätestens dann, wenn sie die Pfote hebt, sollte man die Schmusestunde beenden.

Der Spieltrieb nimmt im Laufe der Zeit zwar ab, bleibt aber immer erhalten. Es ist immer wieder herrlich zu beobachten, wenn unsere "alten Kater" plötzlich ihren "Rappel" bekommen, um z.B. hinter herabwehenden Blättern herzulaufen. Lissy spielt oft auf ihrem Kratzbaum Fangen mit sich selbst oder versteckt sich unter Teppiche.

Man braucht nicht viel, um mit seiner Katze zu spielen. Oft reicht schon ein langes Band, an dem z.B. ein Korken befestigt ist. Das Spielzeug läßt sich so besser bewegen, und die Hand ist sicher vor den scharfen Krallen. Denn die Katze setzt unvermittelt zum Sprung an, nachdem sie eine Weile die "Beute" lauernd beobachtet hat.

Es kann auch vorkommen, dass man im schönsten Spiel ist und Eure Katze Euch plötzlich allein mit dem Spielzeug in der Hand sitzen läßt. Dann hat sie keine Lust mehr oder ist ganz einfach müde. Die Spielstunde ist dann beendet.