Gefahren

Gerade für Wohnungskatzen sind viele Pflanzen, die wir Menschen in unser Haus holen, giftig. Da Auslaufkatzen ihren Hunger auf Grünes draußen stillen können, knabbern Stubentiger gerne mal an den Zimmerpflanzen, auch wenn ihnen Katzengras zur Verfügung steht. Wir wissen aus Erfahrung, dass dieses Gras oftmals nicht angenommen wird, aber das Zypergras auf der Fensterbank geradezu eine Herausforderung für unsere Katzen war und auch jetzt noch ist, obwohl sie Auslauf haben. Wobei Zypergras unbedenklich ist. Dagegen stellen viele Zimmerpflanzen eine Gefahr dar.

Auf folgende Pflanzen sollte man unbedingt verzichten:

    Wolfsmilchgewächse, Philodendron, Efeu, Oleander, Korallenbäumchen, Misteln, Dieffenbachia, Kalla, Topfazaleen, Primeln, Narzissen, Schleierkraut sowie Grünlilien, wobei Letztere zwar nicht giftig sind, aber unter Umständen zu einem chronischen gedämpften Zustand führen können.

Zu den Gefahrenquellen für Wohnungskatzen gehören auch Putz- und Reinigungsmittel sowie quecksilber-, kohle- und teerhaltige Produkte, Säuren und Laugen und Frostschutzmittel, Farben, Lacke, Verdünner und Holzschutzmittel. All diese Mittel müssen katzensicher untergebracht werden. Auch auf Desinfektionsmittel sollte man verzichten. Das Katzenklo kann mit heißem Wasser und Essigreiniger gesäubert werden. Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht.

Sollte die Katze trotzdem einmal Anzeichen einer Vergiftung zeigen (Durchfall, Erbrechen, Speicheln, glasige Augen, Krämpfe) dann sollte man nicht zu Mitteln aus der eigenen Hausapotheke greifen (Aspirin kann tödlich sein). Es muss in solchen Fällen unbedingt sofort der Tierarzt aufgesucht werden.

Katzen machen es sich gerne in allen möglichen Kästen, Schränken usw. gemütlich. Oftmals bemerkt man es gar nicht sofort. Tödlich kann es für Samtpfote enden, wenn sie sich in der Waschmaschine oder im Wäschetrockener versteckt. Wir haben es uns zur Gewohnheit werden lassen, die Maschinen immer geschlossen zu halten. Trotzdem vergewissern wir uns immer noch einmal, wo unsere Katzen gerade stecken, wenn wir Wäsche waschen oder trocknen. Es ist auch schon vorgekommen, dass die Maschine wieder gestoppt wurde, weil eine Katze nicht sofort aufzufinden war. Bei drei Katzen verliert man schon mal die Übersicht. Aber da die Luken immer dicht sind, ist auch noch keine von unseren Tigern animiert worden, sich darin niederzulassen.